Asien, Bali, Reise 6

Ein Besuch im Monkey Forest in Ubud auf Bali

14. April 2016

Makaken. So heißen die Affen, die im Sacred Monkey Forest Sanctuary (Affenwald) in Ubud leben. Goldig sehen sie aus mit ihren großen Augen – als könnten sie keiner Fliege was zu Leide tun. Aber wenn es um Essen geht, kennen die süßen Tierchen keine Gnade.

Der Monkey Forest liegt direkt in Ubud an der Monkey Forest Road und ist eigentlich kaum zu verfehlen. Er ist täglich von 8:30 bis 18:00 Uhr geöffnet und kostet 30.000 IDR Eintritt. Damit weder Tier noch Mensch etwas passiert, passen vereinzelt Guides im Wald auf. Allerdings solltest du trotzdem einige Dinge beachten, bevor du den Wald betrittst.

Monkey Forest Ubud – worauf du bei einem Besuch achten solltest

1. Benutze Anti-Mückenspray, bevor du den Monkey Forest betrittst

Ich habe den Wald betreten, ohne mich vorher mit Anti-Mückenspray einzusprühen und es nach wenigen Metern bereut. Ich wurde sofort zerstochen und musste nochmal umdrehen, damit ich mich mit dem Zeug eindieseln konnte, ohne dass Affen versucht haben an mir hochzuklettern.

2. Leere deine Hosentaschen, bevor du den Affenwald Ubud betrittst

Bevor du den Wald betrittst, versichere dich, dass deine Hosentaschen leer sind. Mein Objektivdeckel wurde mir fast von einem Affen geklaut, da ich ihn in der Hosentasche aufbewahrt habe. Glücklicherweise konnte ich ihn aber gerade noch retten.

3. Verstaue alles in deiner Tasche

Und zwar alles, was du gern noch behalten möchtest. Sonnenbrillen, Schmuck, Portemonnaie etc. sind besser in deiner Tasche aufgehoben. Noch besser: lass deine Tasche ganz zu Hause, so kann dir erst gar nichts geklaut werden.

4. Lass deine Tasche im Affenwald geschlossen

Solltest du auf die Idee kommen, deinen Rucksack oder deine Tasche zu öffnen, dann rechne damit, dass da ziemlich flink eine kleine Hand drin verschwindet und das nächstbeste Teil herauszieht. Bei mir war es glücklicherweise nur ein Kugelschreiber.

Aber es hätten natürlich auch Wertgegenstände sein können, die du nicht so schnell wiederbekommst.

5. Verzichte darauf, Essen mit in den Affenwald zu nehmen

Essen solltest du wirklich komplett zu Hause lassen. Wenn du die Affen dennoch füttern willst, gibt es im Wald Stände, die Bananen verkaufen. Das finde ich persönlich zwar auch nicht gerade glücklich, da die Tiere noch aufdringlicher werden, aber wer es unbedingt machen möchte, kann dort etwas kaufen.

Für die Gesundheit der Affen sind die Bananen noch immer besser als Süßigkeiten, Snacks oder sonstiges „menschliches Essen“.

6. Wenn ein Affe eine Banane will, dann kriegt der Affe eine Banane!

Solltest du dir also Bananen für die Affen kaufen, dann gib sie ihnen auch. Zieh deine Hand keinesfalls zurück, wenn ein Affe sie versucht anzunehmen.

Denk immer daran, dass es Wildtiere sind, die auch gern mal aggressiv werden, wenn sie ihre Banane nicht bekommen!

Eine Dame vor uns hatte mit einem Affen zu kämpfen, der ihr unbedingt die Banane abnehmen wollte. Anscheinend war die Dame aber recht geizig und wollte sie behalten. Selbst der Guide ist daraufhin ziemlich panisch geworden und hat die Frau angeschrien, sie solle dem Affen endlich die Banane geben.

7. Fotografieren im Affenwald Ubud

Obwohl ich ein wenig Angst um meine Kamera hatte, konnte ich es natürlich nicht sein lassen, Fotos zu machen. Hierbei solltest du den Affen vielleicht nicht zu Nahe kommen und insbesondere mit kleinen Kompaktkameras aufpassen.

Ich glaube, die Affen sind überwiegend an Kleinkram interessiert. Meine DSLR hat sie jedenfalls kaum interessiert. Aber trotzdem: aufpassen!

Affenwald Ubud – mein Fazit

Egal wie lieb und unschuldig die Äffchen auch aussehen – sie haben es faustdick hinter den Ohren! Pass einfach ein wenig auf und beachte die Tipps – dann brauchst du dir auch keine großen Sorgen machen, dass dir etwas abhanden kommen könnte.

Der Besuch im Monkey Forest ist in jedem Fall super lohnenswert und immer mit einem „ooooohhhhh süüüß“ verbunden. Denn mal ehrlich, selbst wenn dir etwas geklaut wird – kannst du bei den süßen Blicken wirklich böse sein?

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6 Kommentare

  • Thomas says: 15. April 2016 at 3:13 pm

    Hallo Luisa,
    tolle Fotos! Da werden direkt Erinnerungen wach:-) Ich hatte bei meinem Besuch in Ubud (http://www.breitengrad66.de/2013/06/08/ruckblick-indonesien-sulawesi-und-bali/) auch etwas Angst um meine Kamera… Wobei ich mir das Treiben dort ewig hätte anschauen können.
    Sonnige Grüße aus Osnabrück
    Thomas

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    • Luisa says: 15. April 2016 at 4:49 pm

      Vielen Dank, Thomas! Ja ich hätte dort auch noch stundenlang bleiben können 🙂

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  • Sabine says: 27. April 2016 at 4:04 pm

    Wie immer super Fotos! Ich bin auch ganz verliebt in das saftige Grün der Pflanzen. Trotz der süßen Kulleraugen… die haben ganz schön imposante Zähne!

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    • Luisa says: 27. April 2016 at 4:13 pm

      Vielen Dank, liebe Sabine 🙂 Jaa, ich glaube die Zähne können auch ganz schön wehtun!

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  • […] + Case – Taschenlampe* – Notizheft – Kuli (wurde mir während der Reise von einem Affen geklaut) – Mikrofaser-Badetuch* (eher überflüssig, da es in Hotels immer Handtücher gab) – […]

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  • […] Einen ausführlichen Bericht und worauf du im Monkey Forest achten solltest, findest du übrigens hier. […]

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