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Das Saal-Digital Fotobuch im Test

28. Juni 2016

Eine Reise ohne Kamera? Unvorstellbar! Eindrücke, Landschaften und Momente wollen wir schließlich festhalten, um uns immer wieder daran zu erinnern.

Doch was passiert nach der Reise? Wie oft schaust du dir deine Bilder noch an, wenn sie nur auf deiner Festplatte liegen? Was zeigst du später deinen Kindern und Enkelkindern? Eine graue  Festplatte mit tausenden von Fotos? Klingt irgendwie doof, oder?

Wie wäre es denn stattdessen mit einem schicken Fotobuch, welches du selbst nach deinen Wünschen gestalten kannst?

Ich durfte das Saal-Digital Fotobuch testen und möchte dir meine Meinung darüber natürlich nicht vorenthalten! Das Fotobuch von Saal-Digital gibt es in fast jeder erdenklichen Ausführung. Egal ob du Profifotograf oder Amateur bist – hier findest du sicher etwas, was zu deinen Vorstellungen passt.

Für mein persönliches Fotobuch entschied ich mich für die Bilder meiner Reise nach Bali und Gili Air.

Die Saal-Design Software

Um dein eigenens Fotobuch gestalten zu können, musst du dir die kostenlose Saal-Digital Software downloaden und auf deinem Rechner installieren. Nun kannst du anfangen die „Grundeinstellungen“ wie z.B. Größe etc. vorzunehmen.

Ich entschied mich für ein quadratisches Format (28x28cm), 26 Innenseiten und ein mattes Cover sowie matte Innenseiten.

Du kannnst natürlich auch glänzendes Papier wählen, doch persönlich finde ich matt einfach schicker und edler. Nachdem du die ersten „Grundeinstellungen“ für dein Fotobuch getroffen hast, kannst du mit dem Design loslegen.

Du hast die Wahl zwischen kompletten Blanko-Seiten, die du selbst gestaltest oder verschiedenen Design-Vorlagen. Hier sind die Möglichkeiten wirklich grenzenlos.

Von schlicht bis extrem kitschig ist alles dabei. Ich bin ja absoluter Fan von schlicht, weshalb ich mich für zwei Varianten der Gestaltung entschied: die Doppelseitige, bei der ein Bild über zwei komplette Seiten geht und die Variante im Querformat, bei der zwei Bilder pro Doppelseite Platz finden.

Nun kannst du anfangen, deine Bilder zu platzieren. Dir wird in der Software angezeigt, welche Qualität das Bild hat. Ich habe mich ausschließlich für Bilder entschieden, die als „sehr gut“ eingestuft wurden.

Für den Titel wählte ich ein relativ dunkles Bild aus – hier fing dann die Software direkt an zu meckern, da bei einem matten Cover eher ein helles Bild eingesetzt werden sollte. Das liegt daran, dass durch häufiges Aufklappen des Buches eine weiße Knickfalte gebildet wird. Und ja, ich hätte darauf hören sollen, denn bereits jetzt sieht man einen leichten Schimmer an Ober- und Unterkante.

Die Saal-Design Software – Handling

Die ersten Schritte in der Software empfinde ich als super easy. Du wählst dein Produkt aus, entscheidest dich für die Größe, Seitenanzahl etc. und kannst loslegen.

Doch wenn es um die Gestaltung des Buches geht, empfinde ich die Software als relativ kompliziert. Wer nicht oft mit Grafikprogrammen o.ä. arbeitet, könnte meiner Meinung nach ein wenig überfordert sein. Auf mich wirkt sie Software, insbesondere auf der rechten Seite, ein wenig überladen und könnte übersichtlicher und einfacher gestaltet werden. Mit ein wenig Einarbeitungszeit ging die Gestaltung dann jedoch sehr gut.

Wenn du mit der Gestaltung fertig und zufrieden bist, kannst du das Produkt in deinen Einkaufswagen legen und bezahlen. Anschließend werden die Daten an Saal-Digital übermittelt.

Lieferzeit Saal-Digital Fotobuch

Die Lieferzeit hat mich wirklich mehr als beeindruckt. Meine Bestätigung über den Auftragseingang bekam ich am Dienstag, den 14. Juni 2016 um 19:21 Uhr. Die Versandbestätigung kam am darauffolgenden Tag um 15:37 Uhr! Somit hielt ich das Buch bereits am Donnerstag fertig gedruckt in den Händen. Also perfekt für alle, die sich eher auf den letzten Drücker um Geschenke kümmern 😉

Qualität des Fotobuches

Die Qualität des Buches konnte mich wirklich überzeugen. Das Papier habe ich mir viel dünner vorgestellt. Stattdessen ist es auf wirklich dickem und hochwertigem Papier gedruckt. Auch das matte Cover gefällt mir super und fühlt sich toll an.

Auf der letzten Seite und auf der Rückseite des Buches befindet sich ein kleiner QR-Code. Dieser kann gegen einen Aufpreis von 5€ abbestellt werden. Der Code ist jedoch so klein, dass er mich eher weniger stört. Wer es aber ganz professionell machen möchte, sollte m.E. die 5€ investieren.

Mir ist aufgefallen, dass sich bei meinem Buch die Innenseiten ein wenig wölben – das sieht man jedoch nur dann, wenn das Buch zusammengeklappt ist. Vielleicht legt sich das nach gewisser Zeit auch – mal abwarten.

Tipps zur Bildauswahl für Fotobücher

Wenn du Bilder für dein Fotobuch auswählst, solltest du ein paar Dinge beachten, um das Buch hochwertiger wirken zu lassen. Hier ein paar Tipps, die mir selber sehr wichtig waren.

1. Qualitativ gute Bilder

Wähle für dein Fotobuch wirklich nur die Bilder aus, die von der Qualität her perfekt sind. Unscharfe Bilder sollten in deinem Buch beispielsweise auf keinen Fall auftauchen. Das würde die Hochwertigkeit des Buches direkt minimieren.

2. Nur ein Bild pro Motiv

Du warst in Paris und möchtest von dieser Reise ein Fotobuch erstellen? Super! Aber bitte nimm nicht jedes Bild, welches du vom Eiffelturm gemacht hast mit auf. Wähle deine 1-2 Favoriten aus – ansonsten wird das Buch langweilig.

3. Selfies ja oder nein?

Hier muss jeder selbst entscheiden, was er möchte. Ich habe bewusst auf Selfies und Fotos von mir in dem Buch verzichtet, da es einen leicht künstlerischen Touch haben sollte und nicht in Richtung Privatalbum gehen sollte.

Hast du bereits Fotobücher bei Saal-Digital erstellt? Wenn ja, wie zufrieden warst du mit der Qualität?

Solltest du die Bücher von Saal-Digital nicht kennen, findest du HIER einen 15€ Kennenlerngutschein!

Das Fotobuch wurde mir freundlicherweise in Form eines Gutscheins von Saal-Digital zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

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